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S&P 500
Amerikanischer Aktienindex, der von der Rating-Agentur Standard & Poor`s berechnet wird. Die 500 enthaltenen Titel werden nach Marktgröße, Repräsentativität und Börsenkapitalisierung ausgesucht.

SDAX
Der SDAX enthält die 50 hinsichtlich Größe und Umsatz stärksten in- und ausländischen Unternehmen des Prime Standard-Segments aus dem klassischen Sektorenbereich (also nicht Technologie) unterhalb des MDAX. Schuldnerrisiko
Siehe auch: Bonitätsrisiko

Schuldverschreibungen
Siehe auch: Obligationen

Sektordurchschnitt
Als Sektordurchschnitt bezeichnet man die ungewichtete, durchschnittliche Performance aller Fonds derselben Anlagekategorie. Üblicherweise werden alle Fonds derselben Anlagekategorie betrachtet, die in einem Land zum Vertrieb zugelassen sind.

Sekundäres Research
Bezeichnet den Teil des Research, das im Gegensatz zum Primären Research von externen Analysten durchgeführt wird, also nicht von Mitarbeitern des eigenen Unternehmens

Sekundärmarkt
Börslicher und außerbörslicher Handel mit bereits im Umlauf befindlichen Wertpapieren während der Laufzeit nach dem Emissionsdatum (z.B. An- und Rückkauf von Wertpapieren am Aktienmarkt zu tagesaktuellen Börsenkursen).
Gegenteil: Primärmarkt (Emission von Wertpapieren)

Shareholder Value
Das Shareholder Value Konzept besagt, dass es Aufgabe des Managements einer AG ist, für die Aktionäre langfristig einen Ertrag zu erwirtschaften, der deutlich über dem Ertrag einer alternativen Anlage liegen muss.

Sharpe Ratio
Kennziffer, die Aufschluss gibt, ob und inwiefern eine Mehrrendite unter Einbeziehung des Risikos (Volatilität) im Vergleich zu einer risikolosen Geldmarktanlage erwirtschaftet wurde. Liegt die Sharpe-Ratio über eins (>1), so konnte vom Fonds eine Mehrrendite erzielt werden. Bei einem Ergebnis zwischen null und eins konnte zwar eine Mehrrendite bezüglich der Geldmarktverzinsung erzielt werden, diese entsprach jedoch nicht dem eingegangenen Risiko. Ist die Kennziffer negativ (<0), so war es nicht einmal möglich, die Verzinsung einer risikolosen Geldmarktanlage zu erreichen.

Short
Der Hedgefonds-Manager oder Investor verkauft geliehene und möglichst überbewertete Wertpapiere in der Erwartung, sie zu einem späteren Zeitpunkt wieder zu einem niedrigeren Börsenkurs zurückzukaufen. Der mögliche Gewinn errechnet sich somit aus der Differenz zwischen dem höheren Verkaufserlös und dem (erhofften) niedrigeren Rückkaufaufwand.

SICAV
Unter SICAV (Société d'Investissement à Capital Variable) ist eine besondere Form der Aktiengesellschaft zu verstehen, die mit einem Mindestkapital und Gesellschaftsorganen ausgestattet und bevorzugt in Luxemburg und Frankreich zu finden ist. Typisches Kennzeichen ist das variable Kapital der Gesellschaft, welches immer dem momentanen Nettoinventarwert aller Fonds entspricht, die dieser Gesellschaft angehören. Anteilscheine haben hier keinen Nominalwert. Der Gesellschaftszweck einer in der Rechtsform der SICAV geführten Gesellschaft besteht ausschließlich in der Anlage des Gesellschaftskapitals in Wertpapiere unter Berücksichtigung des Grundsatzes der Risikodiversifikation.

Small-Cap Fonds
Abkürzung für den englischen Begriff "Small Capitalization". Small-Cap Fonds legen das Fondskapital ausschließlich oder überwiegend in Unternehmen mit einer geringen Börsenkapitalisierung an.

Sondervermögen
Das Geld der Fondsanleger und die davon erworbenen Vermögensgegenstände bilden ein Sondervermögen. Dieses ist getrennt vom Vermögen der Kapitalanlagegesellschaft zu halten und haftet nicht für deren Verbindlichkeiten.

Sparerfreibetrag
Der Sparerfreibetrag pro Anleger beträgt seit 1.1.2004 in Deutschland € 1.370,- zuzüglich € 51,- EUR Werbungskostenpauschbetrag. Bei Zusammenveranlagung sind € 2.842,- die Höchstgrenze, bis zu der ein Freistellungsauftrag erteilt werden kann (darin sind € 102,- Werbungskostenpauschbetrag enthalten).

Sparplan
Mit Hilfe eines Sparplans kann ein Anleger durch die Einzahlung von regelmäßigen Beträgen Investmentanteile erwerben. Dadurch nutzt er die Vorteile des Durchschnittskosteneffektes (Cost-Average-Effekt) und steht nicht mehr vor der Entscheidung, den optimalen Anlagezeitpunkt wählen zu müssen.

Spekulationsfrist
Zeitraum zwischen An- und Verkauf, während dem Privatanleger die erzielten Wertpapierkursgewinne versteuern müssen. Derzeit gilt in Deutschland und Österreich eine Spekulationsfrist von 12 Monaten.

Spekulationsgewinn
Wurden Wertpapierfonds innerhalb eines Zeitraums von 12 Monaten gekauft und auch wieder verkauft, so ist die Differenz zwischen Ausgabepreis (Kaufpreis) und Rücknahmepreis (Verkaufspreis) einkommensteuerpflichtig.

Spezialfonds
Gegenteil von offenen Fonds. Es dürfen nicht mehr als 30 Anteilinhaber am Fondsvermögen beteiligt sein (§ 91 InvG). Spezial-Sondervermögen werden z.B. im Auftrag von Versicherungsgesellschaften, Unternehmen oder Stiftungen aufgelegt.

Spezialitäten-Fonds
Diese Fonds beschränken sich in ihrem Anlagegrundsatz auf bestimmte Branchen/Themen oder einzelne Regionen/Länder. Das Risiko (wie auch die Chance) ist für diese Fonds größer, da nicht mehr alle Möglichkeiten zur Diversifizierung zu Verfügung stehen.

Spread
Differenz zwischen Geld- (Ankaufspreis) und Briefkurs (Verkaufspreis) bei bestimmten Finanzprodukten (Devisen, Zertifikate, Garantieprodukte u.ä.).

Standardabweichung
Englisch: Standard Deviation
Andere Bezeichnung für Volatilität

Staatsanleihen
Obligationen, die von Staaten zur Finanzierung ihres Staatshaushaltes emittiert werden.

Strukturierte Produkte
Flexible Anlageform, bei der i.d.R. ein Kapitalschutzelement (meistens festverzinsliche Wertpapiere) mit einer Risiko- bzw. Ertragskomponente (Optionen, Aktien, Indices, Währungen, …) von einem Emittenten zu einem neuen Finanzprodukt verknüpft werden. Der Emittent formuliert eigene Rückzahlungsbedingungen, die in den Verkaufsunterlagen definiert werden.

Stückorder
Eine Order, bei der eine gewisse Anzahl an Fondsstücken gekauft wird (und nicht der Gegenwert der Order in Fondswährung maßgeblich ist).

Subfonds
Bezeichnung für einzelne Investmentfonds (Teilfonds), die unter einem Umbrella Fonds zusammengefasst sind. Jeder dieser Fonds mit unterschiedlichen Marktsegmenten unterliegt einheitlichen rechtlichen Bestimmungen, dem gleichen Anlageprinzip und derselben Gebührenordnung. Eine Zulassung eines weiteren Subfonds unter dem Dach eines bereits genehmigten Umbrella-Fonds ist auf Grund nur weniger neu zu überprüfender Anlagekriterien unkompliziert.

Switch
Tausch eines Investmentfonds, z.B. in einen anderen Investmentfonds derselben Fondsgesellschaft.

Synthetische Benchmark
Bezeichnung für einen Vergleichsindex (Benchmark), der sich aus mehreren Indizes zusammensetzt.

Systematisches Risiko
Siehe auch: Marktrisiko

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