

A
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
Kapitel P
Q
R
S
T
U
V
W
X
Y
Z
Partizipationsfaktor
Der Partizipationsfaktor in Prozent gibt an, in welchem Verhältnis der Anleger von der Entwicklung des sog. Underlyings (Basiswert) eines Garantieproduktes (z.B. beim Win Win Bond 2004-2009 mit 100%) partizipiert.
Passiv gemanagte Fonds
bzw. Portfolios Beschreibt einen Investmentfonds bzw. ein Portfolio, bei dem daqs Asset Management keine aktiven Anlageentscheidungen trifft. Solche Portfolios orientieren sich hinsichtlich der Asset Allocation und damit auch der Wertentwicklung exakt am jeweiligen Vergleichsindex (Benchmark). Insbesondere Indexfonds gehören zu dieser Kategorie. Da hierbei kein aufwändiges Wertpapier-Research notwendig ist und nur selten Transaktionskosten anfallen (Änderung nur bei neuer Indexzusammenstellung), sind diese Fonds für den Anleger mit geringeren Management- bzw. Verwaltungsgebühren verbunden.
Pensionslücke
Beschreibt die Differenz aus dem letzten Nettoeinkommen eines Arbeitnehmers und der Höhe der Pension. Dabei gilt i.d.R., dass je höher das aktive Einkommen ist, desto größer wird die Pensionslücke. Zur Überbrückung und somit Aufrechterhaltung des gewohnten Lebensstandards im Rentenalter sollte deshalb rechtzeitig für das Alter vorgesorgt werden durch den frühzeitigen Erwerb von beispielsweise Investmentfonds oder strukturierten Portfolios, oder anderen privaten Rentenvorsorgeprodukten (Riester-Rente).
PER
Englische Abkürzung für Price/Earnings Ratio, identisch mit dem Kurs/Gewinn-Verhältnis (KGV).
Performance
Prozentuale Veränderung der Wertentwicklung eines Wertpapiers, eines Investmentfonds oder eines Portfolios während eines bestimmten Zeitraumes unter Berücksichtigung der Ausschüttungen. Nicht eingerechnet werden dabei Anlegerkosten wie beispielsweise Ausgabeaufschlag bzw. Errichtungsgebühr oder Depotgebühren sowie steuerliche Komponenten.
Performance Fee
Erfolgsabhängige Managementgebühr, die entweder bei Erreichen oder Übertreffen der Benchmark oder unabhängig davon direkt dem Fonds oder dem Portfolio verrechnet wird.
Performance Index
Börsenindex wie z.B. der DAX 30 oder der ATX, die neben dem erzielten Kurs (Preis- bzw. dividendenunbereinigter Index) gleichzeitig Dividenden- und Zinsausschüttungen sowie Kapitalveränderungen u.ä. mit berücksichtigen. Ein solcher Index eignet sich auch als Vergleichsindex (Benchmark).
Pfandbriefe
Durch Hypotheken oder Grundschulden besicherte, festverzinsliche Anleihen von Hypothekenbanken.
Politisches Risiko
Politische Entscheidungen und Ereignisse können sehr stark die Marktentwicklung (den Kurs eines Wertpapiers, den Preis eines Fonds oder die Entwicklung eines Portfolios) beeinflussen.
Portfolio
Das Portfolio (auch: Portfeuille) beschreibt die Zusammensetzung des Fonds bzw. des Depotvermögens z.B. aus verschiedenen Wertpapieren.
Portfoliokonzentration
Aussage über die Anzahl der Einzelpositionen in einem Investmentfonds oder Portfolio. Enthält die Asset Allocation sehr viele Positionen spricht man von einer niedrigen Portfoliokonzentration, bei wenigen von einer hohen Konzentration. Je geringer sie ist, desto geringer auch die Abhängigkeit der Gesamtperformance des Portfolios von einem einzelnen Wert (Risikostreuung).
Portfolio Manager
Anlagespezialisten, die das Fondsvermögen bzw. des Depotvermögen der Kunden verwalten. Sie entscheiden innerhalb der festgelegten Anlagegrundsätze, welche Werte wann zu kaufen bzw. zu verkaufen sind. Auch Asset Manager genannt.
Portfoliotheorie
Die bekannteste Portfoliotheorie nach Harry M. Markowitz bildet die finanzmarkttheoretische Grundlage, die den Zusammenhang zwischen Risiko und Ertrag beschreibt.
Positive Monate
Kennzahl in Prozent, die die Monate innerhalb des betreffenden Berichtszeitraumes, in denen der jeweilige Fonds eine positive Performance erzielt hat, angibt. Je höher der Wert, desto erfolgreicher der Fonds bzw. das Portfolio.
Preisindex
Im Gegensatz zum Performance-Index errechnet dieser Börsenindex lediglich die reine Kursentwicklung eines Korbes von Aktien oder Anleihen. Er berücksichtigt also nicht Kapitaländerungen sowie Zins- als auch Dividendenausschüttungen. Darüber hinaus versteht man unter einem Preisindex die von amtlichen Stellen, z.B. vom Statistischen Bundesamt, errechnete Kennzahl, die Aufschluss über die Preisentwicklung in bestimmten Wirtschaftsbereichen gibt, wie beispielsweise der Preisindex für die Lebenshaltung (Index der Verbraucherpreise).
Prime All Share
Der Prime All Share Index gibt die Gesamtentwicklung aller im Prime Standard Segment vorhandenen Aktiengesellschaften wider. Gegenwärtig enthält er 382 in- und ausländische Unternehmen.
Prime Standard
Der Prime Standard ist neben dem General Standard ein seit dem 24. März 2003 neu bestehendes Marktsegment des deutschen Aktienmarktes, für den gegenwärtig 382 in- und ausländische Unternehmen die Zulassung der Frankfurter Wertpapierbörse erhielten. Neben den vom deutschen Gesetzgeber für den Aktienmarkt vorgegebenen Bestimmungen müssen von den Unternehmen international übliche Transparenzanforderungen erfüllt werden. Dazu gehören regelmäßige Quartalsberichte, internationale Rechnungslegungsstandards IAS oder US-GAAP, die Vorlage eines Unternehmenskalenders, mindestens eine Analystenkonferenz pro Jahr sowie Ad-hoc-Mitteilungen zusätzlich in englischer Sprache. Die Zulassung zum Prime Standard ist Voraussetzung für die Aufnahme von Unternehmen in die Auswahlindizes DAX 30, MDAX, SDAX, TecDAX und Nemax 50. Im Prime Standard gibt es insgesamt 18 Branchenindizes sowie einen Prime All Share Index.
ProspektIn
Prospekt und Fondsreglement sind die Rechte und Pflichten der Vertragsparteien verankert. Insbesondere enthalten sie die Richtlinien für die Anlagepolitik, für die Verwendung der Erträge und für die Kosten, die dem Fonds respektive dem Anleger belastet werden dürfen.
Publikumsfonds
Anteile von Publikumsfonds können von jedem erworben werden, d.h. sie sind keinem bestimmten Anlegerkreis vorbehalten.
Gegenteil: Spezialfonds
Put Option
Bezeichnet eine Verkauf-Option. Sie verbrieft das Recht, nicht aber die Pflicht, während einer bestimmten Laufzeit den zu Grunde liegenden Basiswert zu den in der Verkauf-Option festgelegten Konditionen zu verkaufen.
Gegenteil: Call


