

A
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
Kapitel M
N
O
P
Q
R
S
T
U
V
W
X
Y
Z
Makler
Gewerblicher Vermittler von Devisen-, Waren oder Wertpapiergeschäften für fremde Rechnung.
Managementgebühr
Die Managementgebühr, auch Management Fee , Verwaltungsgebühr oder Verwaltungsvergütung genannt, wird dem direkt dem Fondsvermögen bzw. dem Portfolio entnommen und hat damit Auswirkungen auf die Wertentwicklung.
Managementstil
Bezeichnet die systematischen und nachvollziehbaren Investmentgrundsätze des Fonds- bzw. Asset Managers. Man unterscheidet den aktiven und passiven Ansatz. Beim aktiven Ansatz versucht der Fondsmanager durch gezielte Abweichung in der Gewichtung eines Fonds oder Portfolios gegenüber dem Vergleichsindex (Benchmark) besser abzuschneiden hinsichtlich Performance, Volatilität oder anderer genau definierter Kriterien. Beim passiven Ansatz (vor allem Indexfonds) wird ein Fonds exakt und ohne Abweichungen an seine Benchmark angepasst. Weitere wichtige Managementansätze bei Investmentfonds und Portfolios sind der Top-Down und der Bottom-up-Ansatz (Small Cap Fonds). Managementstile bei Hedge-Fonds, die sich nicht an einer Benchmark orientieren, können z.B. eingeteilt werden in Event Driven, Multi Strategy und Managed Futures.
Mantel
Jener Teil des Wertpapiers, in dem das Anteils- bzw. Forderungsrecht verbrieft ist. Ergänzt wird der Mantel durch den Kupon.
Market Maker
Marktteilnehmer, der während der gesamten Börsezeit verbindliche An- und Verkaufskurse stellt. Der Market Maker dient der Sicherstellung einer ausreichenden Liquidität am Markt.
Marktkapitalisierung
Börsenmäßiger Wert eines Unternehmens. Die Berechnung erfolgt durch Multiplikation der Anzahl der ausgegebenen Aktien mit dem aktuellen Börsekurs der jeweiligen Gesellschaft. Siehe auch: Börsekapitalisierung.
Marktrisiko
Bei Investitionen geht der Anleger unterschiedliche Risiken ein. Eines davon ist das sog. Marktrisiko (auch systematisches Risiko oder Market Risk genannt) aufgrund von Marktpreisveränderungen (Zinsssatzänderungen, volatile Aktienkurse, Fremdwährungsrisiko durch Währungsschwankungen, Rohstoff- oder Edelmetallpreisrisiko, …). Marktrisiken belasten stets alle Unternehmen einer Volkswirtschaft. Je spezieller der Fonds ausgerichtet ist, umso geringer also die Streuung auf verschiedene Länder und/oder Sektoren, desto höher das Marktrisiko.
Marktteilnehmer
Alle, die über die Börse auf eigene oder fremde Rechnung kaufen und/oder verkaufen.
Maximaler Verlust
Englisch: Maximum Drawdown
Kennzahl, die den größten historischen prozentualen Wertverlust eines Fonds, Vergleichsindex oder Portfolios angibt.
Mehrzuteilungsoption
Beschreibt die Möglichkeit des Emittenten, im Falle der Überzeichnung einer Emission zusätzliche Aktien an die Zeichner der Emission zuzuteilen.
Englisch: Greenshoe
Mid Cap
Zwischen den sog. Large Caps und Small Caps sind die mittelgroßen Unternehmen angesiedelt, deren Aktien an der Börse kein übergroßes Gewicht haben. Die Zuordnung hängt auch von der Größe der betrachteten Börse ab (Large Caps an der Wiener Börse zählen zu den Small Caps an der New Yorker Börse).
Mid Cap Fonds
Gemäß dem Anlagegrundsatz dieser Fonds wird das Fondskapital ausschließlich oder überwiegend in Aktien von Unternehmen mit mittelgroßer Börsenkapitalisierung investiert.
Mindestanlagesumme
Investments in Fonds, Garantieprodukte oder Portfolios sind i.d.R. erst ab einer vorgegebenen Mindestsumme möglich. Für Folgezahlungen können ebenfalls Mindestsummen erforderlich sein. Auch für die regelmäßigen Zahlungen bei Sparplänen wird von den KAGs normalerweise eine bestimmte Höhe vorgeschrieben.
Mindestanlagezeitraum
Empfohlener Mindestzeitraum für Gelder in Investmentfonds und/oder Portfolios. Je spekulativer die im Portfolio enthaltenen Wertpapiere, desto länger ist dieser Zeitraum anzusetzen.
Mischfonds
Ein Fonds, der in mehrere Wertpapierarten wie etwa Aktien und Renten investiert.
Mittelabfluss
Bezeichnet den Wert der zurückgegebenen Anteile. Ein Nettomittelabfluss liegt vor, wenn die Rücklösungen mehr ausmachen als der Verkauf von Anteilen. Diese Differenz muss durch Barreserve finanziert werden, da ansonsten der Fonds Vermögenswerte liquidieren muss.
Moderne Portfolio Theorie
International anerkannte Theorie des US-Ökonomen Harry S. Markowitz aus dem Jahre 1952, die sich mit der optimalen Zusammensetzung eines Portfolios befasst. Aus dem historischen statistischen Verhalten verschiedener Anlageformen wird unter den Gesichtpunkten einer möglichst hohen Rendite und einem für den Anleger annehmbaren Risikograd die optimale Portfoliostruktur errechnet. Für seine Theorie erhielt der Wirtschaftsforscher 1990 den Nobelpreis.
Modified Duration
Deutsch: modifizierte Duration
Dabei handelt es sich um ein Risikomaß, mit dem die zu erwartende prozentuale Kursänderung (Sensitivität) einer Anleihe oder eines Obligationenportfolios auf eine Zinssatzveränderung von einem Prozent ermittelt wird. Sie errechnet sich aus der Duration geteilt durch den Faktor eins plus dem Wert der Effektivverzinsung.
Mündelfonds
Investmentfonds, die ihr Fondsvermögen laut Fondsbestimmungen in mündelsichere Wertpapiere anlegen, also besonders sichere Anlageformen wie beispielweise Bundesanleihen, Bundesobligationen, Pfandbriefe, Bundesschatzbriefe, Kommunalobligationen oder festverzinsliche Anlagen bei Sparkassen und Banken, welche einer ausreichenden Sicherungseinrichtung angehören. Ein gesetzlich bestimmter Vormund darf das Geld seiner Mündel (Pflegebedürftige, die nicht mehr voll geschäftsfähig sind) nur in solche Wertpapiere investieren.
Mutual Fund
Amerikanische Bezeichnung für einen offenen Wertpapierfonds.


