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Baisse
Längere Zeitphase anhaltender, meist starker Kursrückgänge an der Börse.
Gegenteil von Hausse.
engl.: bear market

Bankanleihe
siehe auch: Schuldverschreibung

Barreserven
Frei verfügbare Mittel, die das Asset Management in Form von Bankguthaben halten kann. Grundsätzlich wird in einem Fonds nur ein geringer Teil an Barreserven benötigt, um Anteilsrückgaben vornehmen zu können und die Möglichkeit zu behalten, flexibel auf Marktchancen bzw. –bewegungen zu reagieren.

Basispunkt
Oft verwendeter Begriff im Zusammenhang mit Rendite-, Preis- oder Kursdifferenzen, der einen Hundertstel Prozentpunkt (0,01%) bezeichnet.

Bear Market
Dem Börsenjargon entstammender Ausdruck für eine Phase, in der die Marktteilnehmer pessimistisch gestimmt sind und mit fallenden Kursen rechnen.
Gegensatz: Bull Market

Benchmark
Vergleichsindex, die Entwicklung eines Wertpapiers, Fonds oder Portfolios wird oftmals in Relation zu einem Vergleichsindex gesetzt. Aktives Management bei Fonds ist z.B. darauf ausgerichtet, diesen Vergleichsindex zu schlagen.

Beta
Durch das Beta wird die Sensitivität erfasst, mit der ein Fonds bzw. ein Portfolio auf Veränderungen bezüglich des Referenzindex reagiert.
Ein Beta größer 1 bedeutet, dass der Fonds überstark oder aggressiv reagiert und wahrscheinlich stärker ansteigt oder nachgibt als der Referenzindex. Ein Beta kleiner 1 bedeutet, dass der Fonds weniger stark reagiert oder defensiv ist und in Bezug auf den Referenzindex weniger stark ansteigt oder zurückgeht. Ein Beta von 1 bedeutet, dass Fonds und Referenzindex identisch reagieren.

Beteiligungspapier
Wertpapiere wie z.B. Aktien. Bei Investmentzertifikaten ist man nicht am Unternehmen selbst, sondern am Sondervermögen der Kapitalanlagegesellschaft (KAG) beteiligt.

Bewertungsmethode
Zur Ermittlung des inneren oder auch zukünftigen Werts einer Veranlagung bzw. eines Wertpapiers setzt das Asset Management bei der Auswahl im Regelfall bestimmte Verfahren ein. Die Fundamentalanalyse sowie die chart-technische Analyse zählen zu den bekanntesten Bewertungsmethoden.

Bezugsfrist
Zeitspanne, während der ein Bezugsrecht ausgeübt werden kann und der Aktionär somit zu entscheiden hat, ob er sich an einer Kapitalerhöhung beteiligt oder nicht.

Bezugsrecht
Vorkaufsrecht der Aktionäre auf die im Rahmen einer Kapitalerhöhung begebenen Aktien. Der errechnete Wert des Bezugsrechtes und der Kurs, zu dem es gehandelt wird, können differieren.

Bezugsverhältnis
Bei der Kapitalerhöhung einer Aktiengesellschaft versteht man unter dem angegebenen Bezugsverhältnis die Relation zwischen alten und neuen Aktien. Ein Bezugsverhältnis 5:1 heißt, dass bei einem Anfangsgrundkapital von 100 Millionen Euro zusätzlich zu den alten Aktien im Gegenwert von 20 Millionen Euro in Umlauf gebracht wurden.

Bid-Kurs
siehe auch: Geldkurs.

Blue Chips
Übliche Bezeichnung für große Unternehmen mit hoher Marktkapitalisierung. Aufgrund der hohen Kapitalisierung sind diese Werte meist extrem liquide. Beispiele sind Microsoft, Coca Cola, McDonalds, Allianz, BMW, …

Bonds
Englische Bezeichnung für festverzinsliche Wertpapiere

Bonität
Die Bonität beschreibt die Zahlungsfähigkeit und Kreditwürdigkeit eines Schuldners bzw. Emittenten. Besonders interessant ist die Bonität bei Anleihen. Rating-Agenturen wie z.B. Moody’s oder Standard & Poor‘s überprüfen ständig von unabhängiger Seite her die Bonität von Schuldnern und Emittenten.

Bonitätsrisiko
Beschreibt das Risiko, dass der Emittent von Wertschriften (z.B. Anleihen) zahlungsunfähig wird. 

Börse
Beschreibt den Markt, auf dem nach dem Prinzip von Angebot und Nachfrage unter geregelten Voraussetzungen und zu definierten Zeiten Preise für physisch nicht anwesende Devisen oder Wertpapiere ermittelt werden.

Börsenprospekt
Vor Emission eines Wertpapiers ist ein Börsenprospekt mit allen gesetzlich vorgeschriebenen und notwendigen Informationen wie Nennbetrag, Verwendungszweck, Angaben über den Emittenten sowie die Emissionsbedingungen zu veröffentlichen. Die Publikation ist Voraussetzung für die Zulassung des Finanzproduktes.
Künftig dürfen Börsenprospekte beim Angebot von Wertpapieren oder ihrer Zulassung zum öffentlichen Handel in mehreren Mitgliedsstaaten verwendet werden. Auch bei Fonds besteht für die Fondsgesellschaft die Verpflichtung einer Prospektveröffentlichung.

Bottom-Up-Ansatz
Beim Bottom-Up-Ansatz selektiert das Asset Management gezielt einzelne Wertpapiere, ohne die aus der Analyse volkswirtschaftlicher Daten resultierenden Ergebnisse zu berücksichtigen.
Gegenteil: Top-Down-Ansatz

Briefkurs
Beschreibt den Kurs, zu dem ein bestimmtes Wertpapier dem Anleger zum Verkauf angeboten wird. Dieser liegt stets über dem Geldkurs, d.h. dem Preis, zu dem das Wertpapier vom Händler erworben wurde. An dieser Geld/Briefspanne, auch Spread genannt, können die Händler verdienen.
Engl.: Ask-Kurs

Bull Market
Dem Börsenjargon entstammender Ausdruck für eine Zeitspanne, in der die Marktteilnehmer optimistisch gestimmt sind und mit steigenden Kursen rechnen.
Gegensatz: Bear Market

Bundesanleihe
Beschreibt eine Anleihe, die z.B. von der Bundesrepublik Deutschland emittiert wird. Bundesanleihen werden auch durch andere Länder begeben, wie z.B. durch die Republik Österreich, die USA, …

Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
Zentrale Allfinanzaufsichtsbehörde über Kreditinstitute, Finanzdienstleistungsinstitute und Versicherungsunternehmen. Sie wurde am 1. Mai 2002 gegründet durch die Verschmelzung des Bundesaufsichtsamtes für das Kreditwesen mit den Bundesaufsichtsämtern für das Versicherungswesen und den Wertpapierhandel.
Die BaFin ist eine rechtsfähige bundesunmittelbare Anstalt des öffentlichen Rechts im Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Finanzen mit Dienstsitz in Bonn und Frankfurt.
Durch die Gewährleistung gleicher Regeln bei gleichen Risiken für alle Marktteilnehmer garantiert die BAFin Wettbewerbsgleichheit. Zudem übernimmt sie wesentliche Aufgaben des Kundenschutzes, koordiniert die Arbeit in internationalen Aufsichtsgremien und verantwortet die Bekämpfung der Geldwäsche in Deutschland.

Bundesverband Investment und Asset Management e.V.
Der Bundesverband Investment und Asset Management e.V. ist der Interessenverband für in Deutschland ansässige Investment-, Vermögensverwaltungs- und Holdinggesellschaften. Ziel des BVI ist die Förderung des Investmentgedankens und die Vertretung der Branchen- und Mitgliederinteressen innerhalb der Gesellschaft. Gegründet wurde der BVI (damals Bundesverband Deutscher Investmentgesellschaften) am 25. März 1970 in Frankfurt/Main. Seit dem 31. Oktober 2002 trägt der Verband auf Grund der Erweiterung seiner Mitgliederstruktur seinen neuen Namen.

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